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Pumper muss auf WM verzichten

Pumper muss auf WM verzichten

Wegen einer Bandscheibenverletzung muss Susanne Pumper, die beim Vienna City Marathon neuen Halbmarathon-Rekord markiert (1:13:20 Stunden) und sich für die WM qualifiziert hatte, die Weltmeisterschaft sausen lassen. Also bereitet sie sich schon auf den VCM 2006 über die Königsdistanz vor.

Schade! Nichts wird es mit Susanne Pumpers erstem großen ­internationalen Auftritt bei einem Straßenrennen. Wegen Problemen mit den Bandscheiben muss die Wienerin ihren Start bei der Halbmarathon-WM am 1. Oktober in Edmonton (Kanada) absagen. „Bis kurz nach dem Gugl-Meeting am 23. August lief alles optimal. Ich habe mich mittlerweile super an die viel größeren Trainingsumfänge im Vergleich zum Bahntraining gewöhnt und war in Sachen Weltmeisterschaft ziemlich zuversichtlich. Meine Verletzung ist zwar nichts Gravierendes, aber meine Muskulatur arbeitet nicht voll“, sagte sie im RUNNING-Interview (die aktuelle Printausgabe ist derzeit am Kiosk erhältlich).
Nach einigen Tagen Pause konnte Pumper zwar wieder mit leichtem Training beginnen, ein Start in Edmonton sei aber nicht sinnvoll: „Mit 70 bis 80 Prozent Leistungsfähigkeit zur WM zu fahren, bringt nichts. Daher ist jetzt aktive Erholung angesagt, bis alles wieder im Lot ist. Das war heuer für mich schon eine sehr anstrengende Saison.“ Zur Erinnerung: Im März gewann Pumper bei ihrem letzten Großereignis auf der Bahn EM-Bronze. Danach erfolgte der Umstieg auf die Straße. Schon wenige Wochen später stellte sie mit 1:13:20 beim Halbmarathon im Rahmen des VCM einen neuen österreichischen Rekord auf (Bild mit VCM-Boss Wolfgang Konrad, Credit Schedl). Nun will Pumper sich in aller Ruhe auf ihren ersten Marathon, den VCM 2006, vorbereiten.

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