



Weidlinger – wer sonst?
Zwei Mal Gold für Günther Weidlinger bei der Crosslauf-Staatsmeisterschaft in Salzburg-Rif am 19. März. Sowohl über die Kurzdistanz (2.760 m) als auch auf der langen Strecke (9.200 m) war der Oberösterreicher bei idealen Crosslauf-Bedingungen nicht zu schlagen. Ebenso souverän lief Andrea Mayr bei den Frauen zu Meisterehren.
Auf der Kurzstrecke machte Günther Weidlinger (SU IGLA long life) sofort Tempo. Schon nach der ersten Runde auf dem "Audi Q7 Crosspark" konnte er sich von den Verfolgern absetzen und lief einem ungefährdeten Sieg entgegen. Im Ziel hatte er mit 9:18 Minuten 4 Sekunden Vorsprung auf Christian Pflügl (LCAV Doubrava; 9:22 min). Dritter wurde Georg Mlynek (SK VÖEST) in 9:28 Minuten.
"Ich bin nicht taktisch im Hinblick auf die Langstrecke gelaufen, sondern voll. Es hat einfach Spaß gemacht, die Veranstalter haben hier einen schönen Kurs mit tollen Hindernissen geschaffen", meinte Weidlinger nach der Kurzstrecke zu Puma-Jump (2 Baumstämme), Edelweiss-Sprung (über Heuballen) und die Red-Bull-Omega Kurve.
Auch auf der langen Strecke über 9.200 m war Weidlinger ebenfalls nicht zu schlagen. Mit einer Tempoverschärfung nach drei von zehn Runden setzte er sich ab und siegte in 32:30 min vor Martin Pröll (SK VÖEST) 33:08. An der dritten Stelle landete Sofiane Mechehoud (SV Schwechat; 33:53).
Weidlinger nach seinem 13. Cross-Titel: "Eigentlich war meine Taktik so ausgelegt, dass ich mich länger hinter Martin Pröll halte. Aber bei dem tiefen Boden war es mir zu gefährlich, man weiß nie wo der Vordermann seinen Schritt hinsetzt."
Die erwartete One-Woman-Show gab's im Frauenrennen. Berglauf-Europameisterin Andrea Mayr legte von Anfang an ein Tempo vor, dem über die 4.600 m lange Distanz keine Konkurrentin gewachsen war. "Das war ein irrsinnig wichtiger Sieg für mich", jubelte das Aushängeschild des SV Schwechat.
Bemerkenswert auch der zweite Rang von Sandra Baumann (Sportunion IGLA Long Life), die über weite Strecken mit einem Schuh unterwegs war, nachdem sie sich den zweiten selbst "ausgezogen" hatte. "Ich habe zwischendurch überlegt, ob ich ihn mir wieder anziehen sollte. Aber dazu war dann doch zu wenig Zeit. In die Zeitungen kommt man so aber leichter als wenn man gewinnt", scherzte die Oberösterreicherin.
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